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Auf der Podiumsdiskussion „Entwicklungszusammenarbeit zwischen Effizienz und Effektivität – Staat und private Akteure stellen sich dem Vergleich“ werde ich am Samstag mit einem illustren Panel über eben diese Frage diskutieren.
Dieser Post fasst meinen Input zusammen – bei dem Vergleich geht es mir nicht um einen Schönheits-Wettbewerb, sondern um die nüchterne Suche nach Komplementaritäten und Vorteilen, mit denen die jeweiligen Akteure „ins Spiel“ gebracht werden können.
Freue mich auf Kommentare und Feedback!
Die Thesen
Philosophische Diskussionen über die grundlegende Rolle von Staat und Unternehmen anregend, in der Praxis aber oft sekundär. Die Thesen decken einige Kernpunkte ab, in denen sich private und öffentliche Akteure unterscheiden, grade solche, die für die erfolgreiche Entwicklung- und Durchführung von entwicklungspolitisch relevanten Projekten wichtig sind:
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Mary Ellen Iskenderian, Präsidentin von Women's World Banking (Quelle: St.Gallen Symposium 2009)
Das St.Gallen Symposium beeindruckt – durch seine Professionalität und die Reinheit der „neoliberalen“ Heilslehre, die dort vertreten wird. Die Weltwirtschaft steht vor dem Abgrund, Regierung haben das Schlimmste verhindert – doch bloss keine Regulierungen! bloss keinen Etatismus! Jenseits dieses Eskapismus kamen die aus meiner Sicht „produktiven“ Beiträge vor allem aus dem Bereich Unternehmen und Armut – mit Indien an der Spitze.
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Studenten in der Ringvorlesung im Wintersemester 2008 / 2009 - jetzt in einer Neuauflage mit Bezug auf Unternehmen.
Universitäten sind langsam, vor allem wenn sie hunderte Jahre alt sind wie die ehrwürdige Tante „Universität zu Köln“. Da mag es manchmal junger Initiative bedürfen, um auf aktuelle Trends einzugehen. Dies macht oikos Köln, mit einer Ringvorlesung, „Entwicklung nachhaltig gestalten – staatliche und unternehmerische Ansätze“, schon zum zweiten Mal im offiziellen Bachelor-Curriculum und von der UNESCO ausgezeichnet. Was sind meine Eindrücke von der Eröffnung?
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Mit Tag(s) versehen: bildung, universität, entwicklungshilfe, nachhaltigkeit, Mikrofinanz

Aufwachen - und raus aus dem Hörsaal (Source: Wikimedia Commons)
Aufwachen und raus aus dem Hörsaal – 8 Studenten können auf Kosten von PlanetFinance demnächst eine Reise in ein Entwicklungsland antreten – um dort zum Thema Mikrofinanz ihre Abschlussarbeit zu schreiben.
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Bauarbeiter messen - weil sie müssen. Unternehmen auch? (Quelle: Wikimedia Commons / Bundesarchiv)
Bei aller Begeisterung für die Aktivitäten von Unternehmen im Armutsbereich – was genau bewirken diese eigentlich dort? Kann man das messen, bewerten, optimieren? Und wer will das eigentlich wissen? Über das Messen und Optimieren machen sich eine neue UN-Publikation und eine kommende Konferenz in Delft Gedanken.
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Hilft der gute alte Spekulant? Das Parkett der New Yorker Börse im Jahr 1939 (Foto: Gottscho-Schleisner, 1939)
Spekulanten lieben das Risiko, andere Menschen fürchten es. Und obwohl Spekulanten eine Ursache für die Finanzkrise, können sie mit ihren Instrumenten, zum Beispiel Devisenderivaten, Armut bekämpfen. Wie? Indem sie den Kapitalismus an Orten ermöglichen, wo er bisher an zu hohen Risiken gescheitert ist.
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Können Unternehmen Armut bekämpfen? Und wie? Von Anfang an haben Forscher wie C.K. Prahalad und Stuart Hart die Debatte geprägt, mit Ihren Büchern und Artikeln. Sie haben die ersten Erfolgsbeispiele, zum Beispiel CEMEX oder Hindustan Lever, bekannt gemacht, und das Thema prominent gemacht.
Nachdem relevante Forschung zum Thema lange Zeit vor allem aus den USA kam, sind jetzt auch die Wissenschaftler in Europa aufgewacht…
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Franchising ist in Märkten am oberen Ende der Einkommensskala ein alltägliches Phänomen. Von BurgerKing über Shell-Tankstellen bis hin zu Etap-Hotels hat dieses Geschäftsmodell alle Lebensbereiche durchdrungen. Wodurch zeichnen sich diese Modelle aus? Ein Franchisenehmer erwirbt ein schlüsselfertiges Unternehmen und betreibt dieses unternehmerisch eigenständig. Im Gegenzug zahlt er eine Gebühr und/oder Gewinnbeteiligung an das Mutterunternehmen. Das Mutterunternehmen kümmert sich um das Marketing, die Weiterentwicklung des business case und die Expansion. (mehr…)
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Heidi Schiller hat Energie – viel Energie. Soviel, dass sie diese auch noch Energie nach Afrika bringen kann. Und zwar nicht mit Spenden und Hilfsgeldern, sondern über ihre Firm KAÏTO. Mit dieser will sie vor Ort kein „Geld verschenken“, sondern durch unternehmerisches Engagement im ländlichen Raum Perspektiven schaffen. Zum Beispiel mit Jatropha-Plantagen (siehe unseren vorherigen Artikel) oder Solarlampen.
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