Auf der Podiumsdiskussion „Entwicklungszusammenarbeit zwischen Effizienz und Effektivität – Staat und private Akteure stellen sich dem Vergleich“ werde ich am Samstag mit einem illustren Panel über eben diese Frage diskutieren.
Dieser Post fasst meinen Input zusammen – bei dem Vergleich geht es mir nicht um einen Schönheits-Wettbewerb, sondern um die nüchterne Suche nach Komplementaritäten und Vorteilen, mit denen die jeweiligen Akteure „ins Spiel“ gebracht werden können.
Freue mich auf Kommentare und Feedback!
Die Thesen
Philosophische Diskussionen über die grundlegende Rolle von Staat und Unternehmen anregend, in der Praxis aber oft sekundär. Die Thesen decken einige Kernpunkte ab, in denen sich private und öffentliche Akteure unterscheiden, grade solche, die für die erfolgreiche Entwicklung- und Durchführung von entwicklungspolitisch relevanten Projekten wichtig sind:
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Wir hatten schonmal über Kaito aus München berichtet, die europäischen Firmen und Investoren Modelle anbieten, mit denen sie in Solar- und andere erneuerbare Energien in Afrika investieren können. Jetzt hat Kaito für ihre Aktivitäten den Deutschen Solarpreis gewonnen – wir gratulieren!
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Kategorien: Energie · Sektoren
Von der Weltbank mit dem Titel „the next sexy development initiative?“ halb-ironisch geadelt, hat das Thema Mikroversicherungen eine erstaunliche internationale Karriere hingelegt. In diesem Post: Köln, Deutschland, und Dakar, Senegal.
Kategorien: Finanzdienstleistung

Nicht nur im Film - Zusammen ist man weniger allein.
Armutsmärkte stellen Unternehmen vor grosse Herausforderungen – und überfordern sie? Weil Alleingänge schwierig sind, suchen sich Unternehmen oft Partner – was dies bringt, und wie das konkret gehen soll, wurde auf dem letzten Theorie- und Praxisdialog an der Leucorea in Wittenberg diskutiert. Hier der Workshop-Report!
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Kategorien: Erfolgreiche Modelle · Finanzdienstleistung · Forschung und Wissenschaft
Den Grundansatz von „Base of the Pyramid“ zu erklären ist nicht immer ganz einfach – grade wenn Unternehmen als „armutsfern“ und irrelevant oder gar pauschal als Armutsverursacher abgeurteilt werden. Aber auch jenseits solcher Grunddebatten über Sinn und Unsinn von BoP können Fallstudien helfen, die Herausforderungen und Potentiale am BoP besser zu verstehen.
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Kategorien: Bildung und Ausbildung · Erfolgreiche Modelle · Informationsquellen

Mary Ellen Iskenderian, Präsidentin von Women's World Banking (Quelle: St.Gallen Symposium 2009)
Das St.Gallen Symposium beeindruckt – durch seine Professionalität und die Reinheit der „neoliberalen“ Heilslehre, die dort vertreten wird. Die Weltwirtschaft steht vor dem Abgrund, Regierung haben das Schlimmste verhindert – doch bloss keine Regulierungen! bloss keinen Etatismus! Jenseits dieses Eskapismus kamen die aus meiner Sicht „produktiven“ Beiträge vor allem aus dem Bereich Unternehmen und Armut – mit Indien an der Spitze.
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Kategorien: Finanzdienstleistung · Forschung und Wissenschaft · Uncategorized

Zain - Mobilfunk für Afrika
Pressemitteilung sind schnell langweilig und dröge. Die von Zain, einem Mobilfunkunternehmen in Kuwait, sehen dröge aus, aber haben es in sich: Das Unternehmen mit über 60 Millionen Kunden operiert höchst erfolgreich in zahlreichen „schwierigen“ afrikanischen Ländern, hat mit dem „One Network“ in roaming-freies, länderübergreifendes Netz für Mobilfunk geschaffen (und grad für Datenverkehr geöffnet), samt innovativen Mobile-Banking-Lösung.
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Kategorien: Erfolgreiche Modelle · Finanzdienstleistung · Information und Telekommunikation
Mit Tag(s) versehen: Afrika, unternehmerische Ansätze

Gestern begann die erste regionale Version der UNDP Growing Inclusive Markets Initiative offiziell ihre Arbeit – ausgerechnet zu Osteuropa und der GUS! Die riesige Region von Stettin bis Wladiwostok ist bislang kaum auf der Karte von ‘Entwicklungsgeschäften’ aufgetaucht. Mit maladen Staaten und satten Eliten sowie einer Historie die weder Unternehmertum noch ‘Sozialkapital’ besonders begünstigte scheint dies nicht verwunderlich. Das Treffen zeigte jedoch, dass es sich lohnen kann, gerade diese Region im Hinblick auf innovative Geschäftsmodelle zur Armutsbekämpfung genauer unter die Lupe zu nehmen. Weiterlesen →
Kategorien: Erfolgreiche Modelle · Information und Telekommunikation
Mit Tag(s) versehen: Anreize, Eigentum, Eigentumsmodelle, Gemeinwohlinteresse, GUS, Kooperative, Osteuropa, Polen, Stakeholder, Telekommunikation

David Green (Quelle: Ashoka Changemaker)
David Green mag Zahlen, und besonders mag er Vergleiche. Die er nicht zu scheuen braucht: Mit seinen diversen Initiativen hat er gezeigt, wie sich medizinischer Fortschritt zu den Armen bringen lässt. Ohne grandiose öffentliche Hilfsprogramme, sondern mit Unternehmergeist, einem Verständnis für Marktmechanismen und einer guten Portion Sturheit. Der langjährige Ashoka Fellow nennt dies „compassionate capitalism.“
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Kategorien: Erfolgreiche Modelle · Gesundheit
Mit Tag(s) versehen: Design to Cost, Gesundheit, unternehmerische Ansätze